Nahwärmenetz Sülfeld – jetzt wird konkret geprüft
Die kommunale Wärmeplanung hat für den Sülfelder Ortskern rund um Schule, Kirche, Kindergarten und Feuerwehr ein besonderes Potenzial für eine gemeinsame Wärmeversorgung aufgezeigt. Auch das Forschungszentrum Borstel spielt mit seinem geplanten Energieprojekt eine wichtige Rolle für die weiteren Überlegungen.
Deshalb soll eine Machbarkeitsstudie jetzt klären, was technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Untersucht werden unter anderem ein warmes und ein kaltes Nahwärmenetz, unterschiedliche Wärmequellen, die Einbindung Borstels sowie die Kosten für die beteiligten Liegenschaften. Auch verschiedene Betreiber- und Finanzierungsmodelle – vom kommunalen Betrieb über Contracting bis hin zu einer Genossenschaft – gehören zur Untersuchung.
Am Mittwoch stellten sich im Ausschuss für Energie & Nachhaltigkeit vier Planungsbüros mit ihren unterschiedlichen Bearbeitungskonzepten vor. Nach den Präsentationen und einer ausführlichen Beratung hat der Ausschuss sein Votum für die Vergabe der Machbarkeitsstudie abgegeben.
Ein Dank gilt Thorsten Haderup vom Amt Itzstedt für die Vorbereitung des Vergabeverfahrens und insbesondere Daniela Zockoll vom Klimaschutzmanagement, die die unterschiedlichen Angebote sehr detailliert fachlich aufgearbeitet hat.
Als Ausschussvorsitzender begrüße ich, dass neben Preis, Referenzen und fachlicher Prüfung auch die persönliche Vorstellung der Büros und das Votum des Ausschusses in die Qualitätsbeurteilung eingeflossen sind.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: Am Ende der Machbarkeitsstudie wollen wir wissen, ob ein Nahwärmenetz für den Sülfelder Ortskern technisch funktioniert, was es kostet, wer es betreiben könnte und ob die beteiligten Akteure diesen Weg gemeinsam gehen wollen.
Bild von PIRO auf Pixabay
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